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Der ganze westliche Teil Kretas, der die Provinz ausmacht, ist mit
byzantinischen Kirchen und uralten
Klöstern durchsetzt. Aber das bestbekannte Merkmal ist die beeindruckende
Gebirgskette der Weißen Bergen
(Lefka Ori), mit dem höchsten Gipfel Pachnes empor steigend kurz hinter Chania.
Die Gebirgskette wird durch die bekannte
Samaria-Schlucht gespalten, Europas längster Schlucht.
Westlich von Chania
sind die Haupttouristenzentren mit deren wunderschönen Sandstränden, wo alle mögliche
Arten von Wassersport angeboten werden. Weiter nach Westen findet man die Halbinseln
Rodopou und
Gramvousa und den wunderschönen Strand von
Falassarna, einst Hafenstadt der antiken
Polirinia.
Die Halbinsel Akrotiri mit den uralten Klöstern
Agia Triada, Gouverneto,
Katholiko sowie der
Bären-Höhle liegt östlich von Chania. An dem schönen
Sandstrand bei Stavros wurden Szenen aus dem Kinofilm "Alexis Zorbas"
gedreht. Weiter östlich am Rande der Provinz liegt das hübsche Fischerdorf
Georgioupolis. Nicht weit von hier und in kurze Entfernung von der
Küste befindet sich der Kournas
See, der einzige Süßwassersee Kretas.
Aus ein paar kleinen Orten an der Südküste sind bescheidene Touristenstädte
geworden. Paleochora ist
die größte, aber ist angenehm geblieben,
Sougia ist hauptsächlich eine Station für Wanderer,
Agia Roumeli, am Ende der
Samaria-Schlucht und Loutro,
mit der bezaubernden Tatsache, dass sie nur noch vom Meer aus erreichbar ist. Es
wird jedoch geplant, eine Strasse nach Loutro zu bauen.
Chora Sfakion, einst wild und glühendes Zentrum des Widerstandes,
ist mittlerweile kaum von anderen griechischen Inselhäfen zu unterscheiden. Ein
Stück weiter nach Osten erstreckt sich der schöne Strand von
Frangokastello unterhalb des venezianischen Kastells. Unweit von
Chora Sfakion befindet sich die wunderschöne
Imbros Schlucht. Obwohl nur 7 km lang, sie kann sehr wohl mit der
Samaria Schlucht konkurrieren.
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