CHANIA
Die weit nach Norden ins kretische Meer ragende
Halbinsel Rodopou, trennt die Bucht von Chania von der von Kissamos. Die
Halbinsel hat eine Länge von 18 km und eine breite bis 5 km.
Die Halbinsel ist an Ihrem Anfangsstück, wo sich auch die wenigen kleinen Dörfer befinden, von asphaltierten Wegen
erschlossen. Der übrige Teil ist fast nur von Hirten bewohnt und hat seine ursprüngliche Wildheit und Einsamkeit vollständig bewahrt.
Dort wo die Halbinsel
beginnt, gerade außerhalb von Kolimbari, befindet sich das sehenswerte Kloster
Gonia und die Orthodoxe Akademie Kretas.
Nach dem Kloster Gonia
führt die Straße zum Dorf Afrati und weiter hinunter zu einer kleinen schönen
Bucht mit einer Höhle namens Ellinospilion.
Nach dem Dorf Rodopos
schlängelt sich ein unasphaltierter Weg zwischen wilden Felsformationen durch
ein einsames Hochtal nach Norden. An der Nordwestspitze befindet sich das
Diktyna Heiligtum auf einem Fellsplateau, rechts von einer wunderschönen Bucht
gelegen.
Auch beginnt vom Dorf
Rodopos aus ein Rundwanderweg nach Norden zur Kapelle Agios Ioannis, der über
den nördlichen Ausläufer der Onichas und an dessen westlichen Flanke in das
Dorf zurückverläuft (5 Stunden Gehzeit).
Die Kapelle liegt in
einer Talsenke, die sich zum Meer öffnet. Am 29. August ist das religiöse Fest
der Diözese. Tausenden von Menschen begeben sich im fast dreistündigen
Fußmarsch zur Kapelle Agios Ioannis, die dem Täufer geweiht ist. Für die Nacht
werden Decken mitgenommen. Der einen Tag und eine Nacht währenden Askese wird
der Enthauptung Johannes des Täufers gedacht.