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Das Kloster Gonia, wurde im Jahre 1618 erbaut und liegt am Anfang der Halbinsel Rodopou nahe dem Dorf Kolimbari in einer malerischen Umgebung.
Die Anlage ähnelt einer Festung, wie es auch bei anderen Klöstern in der Umgebung von Chania der Fall ist. Es war ein Anziehungspunkt für die Asketen und Eremiten der Gegend.
Das Kloster war auch ein bekanntes Widerstandszentrum. Der Befreiungskampf von 1821 war entscheidend für die Zukunft des Klosters. Es wurde zwar von den Türken geplündert, doch hatten die Mönche Vorsorge getroffen und 40 wertvolle Ikonen und liturgische Geräte mit dem Schiff in eine sichere Gegend Griechenlands gebracht. Erst nach der Befreiung wurden die Ikonen und liturgische Geräte wieder ins Kloster gebracht.
Genau gegenüber des Eingangs liegt das alte gemauerte Quellbecken des Klosters mit einer schönen Inschrift.
Im Kloster gibt es ein Museum mit vielen Ikonen, Handschriften und einer Sammlung wertvoller Gengenstände, wie z.B. zwei alte Kodexe des Klosters mit vielen Daten zu seiner Geschichte.